Geld anlegen in Kryptowährung: Anleitung zum Start mit Krypto & DeFi

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In diesem Artikel erkläre ich Schritt für Schritt, wie ich heute mit dem Thema Geld anlegen in Kryptowährungen und DeFi (Decentralized Finance) starten würde. Was ist möglich? Was kann Krypto als Geldanlage? Wie kann man vergleichsweise hohe Renditen realisieren? Welche ersten Schritte sollte man gehen, um mit dem Investieren zu starten? Das erfährst du hier.

Voraussichtliche Lesedauer: 17 Minuten

Die aktuelle Inflationsrate liegt bei ca. 5 %. Das bedeutet, dass unser Erspartes in 14 Jahren aktuell nur noch die Hälfte wert wäre. Die verdeckte Inflationsrate liegt wahrscheinlich nochmal höher. Und leider sieht es im Moment nicht danach aus, dass sich das bald bessert. Im Gegenteil.

Deshalb suchen viele nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Neben Aktien, ETFs, Immobilien und Gold sind Kryptowährungen eine gute Möglichkeit zur zusätzlichen Diversifikation geworden. (Lies hierzu auch: Immobilien, Gold, Aktien? Das sind 2 weitere Maßnahmen gegen Inflation!)

Aktuell nimmt eine Strömung immer mehr Fahrt auf wenn es ums Thema „Geld anlegen in Kryptowährung“ geht: DeFi – Decentralized Finance.

In diesem Artikel will ich erklären, welche ersten Schritte ich gehen würde, wenn ich mit dem Thema Krypto als Geldanlage jetzt starten würde.

Ganz wichtig: Das ist mein persönlicher Erfahrungsbericht und keine Empfehlung. Alles auf dein eigenes Risiko.

Bei Krypto & Co. gibt es keinen Staat, keine Bank und keine Einlagensicherung, die dein Geld schützen. Du hast ein Risiko, alles zu verlieren. Also … Do your own Research!

Was ist Decentralized Finance (DeFi)?

An dieser Stelle zu erklären, wie das ganze Thema Kryptowährungen, Blockchain etc. technisch funktioniert, würde den Rahmen sprengen. Wer sich dafür interessiert, dem lege ich die Folge 316 im Machen! Podcast ans Herz. Darin erklärt Experte Peter Großkopf die Technologie hinter Krypto & Co.:

DeFi – Decentralized Finance beschreibt das Phänomen der dezentralisierten Finanzmärkte. Das bedeutet, dass sich alle Anwendungen und Transaktionen, die heute Banken und Versicherungen übernehmen, auf der Blockchain abspielen.

Jede Transaktion wird automatisch über sog. Smart Contracts ausgeführt. Das sind Verträge, die technisch auf der Blockchain miteinander geschlossen werden. Zwischen zwei Teilnehmern auf diesem Markt, also in der Regel einem Anbieter und ein Nachfrager.

Und all das, was dann dort passiert, passiert dezentral. D.h. es gibt keinen Intermediär mehr dazwischen, keinen Mittelsmann oder eine zentrale Stelle, die das Geschäft kontrolliert. Dazu später mehr.

Was bedeutet dezentral genau?

Im Prinzip basiert DeFi auf einem riesengroßen Netzwerk aus einzelnen Personen bzw. Computern auf der ganzen Welt. Die stellen so praktisch einen großen, weltweit verteilten Megacomputer dar. Dementsprechend entsteht dadurch eine große Sicherheit, weil eben eine gewisse Entscheidungs- oder Marktmacht nicht bei einem Player gebündelt ist.

Zudem ist durch den fehlenden Intermediär und die dezentrale Aufstellung ein solches System schwer bis gar nicht zu hacken. Bis heute sind die großen Blockchains, gerade wenn man von Bitcoin oder Ethereum spricht, noch nie gehackt worden.

Geld anlegen in Kryptowährung ist also technisch gesehen eine recht sichere Sache.

Wenn aber kein Mittelsmann mehr da ist, wie funktioniert dann das System?

Geld anlegen in Kryptowährung: Wie funktioniert das?

Dadurch, dass Intermediäre wie Banken, Versicherungen, Börsen, Staaten etc. ausgeschaltet sind, funktioniert das System Peer to Peer. Also direkt vom Anbieter zum Nachfrager, direkt von Person zu Person.

Ein solches System ist einer der Gründe warum beim Geld Anlegen in Kryptowährung höhere Renditen einfacher möglich sind als beim klassischen System mit einer Instanz als Vermittler:

Man kann jede Menge (Vermittlungs-)Gebühren sparen.

In der klassischen Welt funktioniert das bis dato so:

  • A möchte sich Geld leihen. B möchte Geld verleihen. Da kommt die Bank als Intermediär ins Spiel, über die alles läuft. Was passiert?
    Man geht zu seiner Bank und legt das Geld dort an. Bei diesem Geldinstitut arbeiten zigtausende Menschen, die unser Geld z.B. zu anderen Banken transferieren. Dort geht eine zweite Person zu ihrer Bank und spricht mit den Mitarbeitern über das benötigte Darlehen.
  • A möchte Anteilsscheine an der Börse kaufen. B möchte seine Aktien verkaufen. Das läuft über die Börse und über alles was dazugehört. Nicht direkt zwischen den Parteien.

Natürlich gibt es in dieser herkömmlichen Praxis zwischen A und B verschiedene Dienstleister, die für Beratung, Berechnung und für das Transferieren des Geldes sorgen. Es gibt staatliche Kontrollbehörden, Tools etc. Ein echter Rattenschwanz also für den überall Gebühren und Kosten anfallen. Jeder will (und muss) schließlich mitverdienen.

All das entfällt, sobald die zwei Parteien direkt und dezentral auf kurzem Weg über die Blockchain miteinander handeln. Sind Kryptos also das (Bar-)Geld der Zukunft?

4 Arten des Geldverdienens in der dezentralisierten Blockchain-Welt

In der dezentralisierten Welt gibt es verschiedene Möglichkeiten Geld zu verdienen. Hier schauen wir uns einmal 4 weitverbreitete Arten an.

1. Geld anlegen in Kryptowährung: Buy and Hold aka. HODL

Das ist sicher der einfachste Weg, wenn man sein Geld in Kryptowährung anlegen möchte.

Man investiert eine Summe in z.B. Bitcoins, lässt sie einfach in seiner Wallet liegen und wartet ab. Das ist ähnlich als würde man Gold kaufen, es in den Tresor legen und hoffen, dass der Wert steigt und man es in einigen Jahren zu einem höheren Preis wiederverkaufen kann.

Das ist natürlich eine sehr einfache Variante Geld mit Kryptos zu verdienen. Und gerade beim Beispiel Bitcoin ist das wahrscheinlich auch eine, die sinnvoll ist.

Bitcoins werden zwar schon jetzt teilweise als Zahlungsmittel akzeptiert, es lassen sich aber keine Smart Contracts damit abschließen. Bitcoin ist auch nicht besonders performant oder besonders skalierbar, er ist relativ langsam, aber dafür eben ziemlich sicher.

Manche Leute vergleichen ihn sogar mit Gold im Bezug auf die Werterhaltung.

Die Menge an Bitcoins ist begrenzt. Das heißt allein deshalb wird der Preis wahrscheinlich über die nächsten Jahre und Jahrzehnte tendenziell nochmal ordentlich ansteigen. Da kann Buy and Hold durchaus sinnvoll sein.

2. Geld anlegen in Kryptowährung: Lending

Lending ist eine zweite Möglichkeit seine Kryptos arbeiten zu lassen und als Geldanlage zu nutzen. Lending bedeutet im Prinzip nichts anderes als verleihen.

Funktioniert ganz einfach: Ich besitze Bitcoins, Ether etc. und verleihe diese Kryptos einfach über eine Kryprobörse. Je nach Anbieter bekommt man um die 5 % – 10 % Zinsen pro Jahr. Mehr gibt es bei bestimmten Tokens oder Anbietern immer, aber da steigt natürlich auch das Risiko.

3. Geld anlegen in Kryptowährung: Staking

Staking bedeutet im Prinzip: Man stellt dem Netzwerk der Blockchain seine Tokens, also seine Kryptowährungs-Coins zur Verfügung, damit das Netzwerk am Laufen bleibt.

So können Transaktionen auf dem Netzwerk durchgeführt werden. Menschen kaufen, verkaufen, handeln etc. und stellen dafür ihre Coins und Tokens zur Verfügung, damit das alles gut funktioniert. Je nach Blockchain wird dadurch mit dem Proof of Stake sichergestellt, dass das System funktioniert.

Man kann sich das wie eine Art Genossenschaft vorstellen. Dort zahlt man ein und erwirbt damit einen Anteil an dieser Genossenschaft. Dadurch profitiert man dann eben auch – entsprechend seiner Anteile – von dem, was die Genossenschaft erwirtschaftet.

Man verdient z.B. mit an den Gebühren, die Menschen bezahlen müssen, um beispielsweise Coins oder Tokens von A nach B zu schicken. Oder man verdient daran mit, wenn Menschen ihre Coins oder Tokens wechseln, z.B. von Bitcoins zu Ether etc.

Je nach Plattform können in der Regel fürs Staking 5 % – 20 % Zinsen bzw. Rendite pro Jahr realisiert werden.

4. Geld anlegen in Kryptowährung: Liquidity Mining

Liquidity Mining kann man sich ganz grob so vorstellen: Man ist eine Wechselstube auf der Blockchain.

Es gibt Menschen, die beispielsweise ihre Ether in Bitcoins tauschen wollen oder die ihre Bitcoins in Ether. Oder in jegliche der anderen Hunderten von Kryptowährungen, die es gibt.

Damit dieser Tausch stattfindet, muss es natürlich einen gewissen Pool geben. So eine Art Wechselstube.

Man denke an das klassische Geldwechseln:

Geht man in eine Wechselstube und möchte 10 Euro in Dollar wechseln, muss die Wechselstube Dollar haben. Sie muss also sozusagen in Dollar liquide sein, damit sie Euro annehmen und Dollar dafür auszahlen kann.

Genau solche Wechselstuben gibt es technisch betrachtet auch auf der Blockchain. Diese Wechselstube gehört nicht einer Person oder eine Firma, sondern ist auch wieder dezentral. Sie gehört quasi all den Menschen, die sich an dieser Wechselstube beteiligen und Liquidität zur Verfügung stellen.

Hier kommt Liquidity Mining ins Spiel. D.h. man stellt dieser digitalen Wechselstube dezentral auf der Blockchain z.B. seine Bitcoins zur Verfügung. Die liegen dann dort und können getauscht werden.

Für alle Menschen, die tauschen möchten, entstehen Wechselgebühren. Die fließen wiederum all denjenigen zu, die Liquidität zur Verfügung gestellt haben.

Und bei diesem Liquidity Mining gibt es teilweise extrem hohe Renditen. 50 % – 60 % sind relativ normal. Nach oben kein Ende. Aber wie gesagt: Risiko immer vorhanden.

Spannend zum Thema „hohe Renditen“ ist auch mein Interview mit Krypto Profi Dima Vogel. Er erklärt, warum 100 % Rendite durchaus seriös sein kann, wie das technisch funktioniert und welche ersten Schritte man beim Geld anlegen in Kryptowährungen gehen kann:

Geld anlegen in Kryptowährung: Verschiedene Plattformen machen's möglich

Bevor wir 2 konkrete Krypto Plattformen unter die Lupe nehmen und schauen, wie man sein Geld in Kryptowährungen anlegen kann, hier nochmal eine kleine Erinnerung:

Die Krypto Welt ist komplett legal. Aber sie ist gleichzeitig auch wilder Westen. D.h. alles passiert auf eigenes Risiko. Es kann schnell passieren, dass man Geld z.B. an eine falsche Wallet Adresse sendet. Dann ist es weg.

Es gibt keine Einlagensicherung, niemanden, den man anrufen kann, um das Geld wieder zurückzuholen. Es gibt keinen Staat, keine Versicherung, keine Bank, die dein Geld im Zweifelsfall für dich zurückholen. Keine Paypal oder Visa oder Mastercard Versicherung , die helfen könnten. Und man bezahlt am Ende auch ganz normal Steuern auf Gewinne aus Krypto-Geldanlage-Geschäften.

Deshalb oberstes Motto: Do your own research! Erkundigt euch selbst, arbeitet euch ins Thema ein.

Allerdings kann man das Risiko sein Geld zu verlieren auch wirklich überschaubar halten. Und ich persönlich glaube, das Risiko, dass unser Geld durch die Inflation aufgefressen wird und beispielsweise in 14 Jahren nur noch die Hälfte wert ist, ist deutlich höher als dass Blockchain und DeFi komplett zusammenbrechen und das Investment nichts mehr wert ist.

Schwarze Schafe gibt es natürlich leider immer. Es kann sein, dass einzelne Projekte, in die man investiert, zusammenbrechen und auf einmal nichts mehr wert sind. Oder, dass sich herausstellt, dass man mit Kriminellen gehandelt hat. Stichwort Scam.

Die beiden Services, die ich jetzt hier vorstellen möchte sind keine Anlageberatung. 😉

Ich nutze sie selbst und hab gute Erfahrungen damit gemacht. Sie sind auch nicht zu 100 % dezentral. Aber sie sind ein guter Einstieg in die Krypto- und DeFi-Welt.

Die echten Krypto Nerds würden diese beiden Services wahrscheinlich nicht nutzen. Für sie gilt als oberstes Gebot: „Not your key, not your coin!“.

Die Coins, die ihr kauft werden von der jeweiligen Plattform für euch aufbewahrt. Ihr habt nicht direkt das Wallet bei euch. Das System ist also nicht komplett dezentral. Als Einstieg eignet es sich allerdings hervorragend! Und man kann so relativ einfach die ersten Schritte machen und sein Geld in Kryptowährung anlegen.

Eine weitere Anmerkung. Die beiden Services, von denen ich gleich spreche, haben auch ihre eigene Währung herausgebracht. Diese Tokens sind natürlich verglichen mit Bitcoin oder Ether (noch) nicht so stabil und könnten leichter zusammenbrechen.

So … Welche 2 Schritte würde ich gehen, wenn ich mein Geld in Kryptowährung anlegen möchte?

1. crypto.com

Die Plattform crypto.com (25 $ Startguthaben geschenkt über diesen Referral-Link) ist eine zentrale Exchange Plattform, ähnlich wie die vielleicht bis jetzt bekannteren Coinbase oder Binance. Hier hat man im Prinzip eine Art Broker, bei dem man Kryptowährungen seiner Wahl kaufen kann. Bezahlt wird per Überweisung oder mit Kreditkarte.

crypto.com ist mittlerweile eine der größten Exchanges der Welt. Neuerdings sind sie auch Sponsor des berühmten Staples Center in Los Angeles. Die Heimat der LA Lakers heißt ab jetzt crypto.com Arena.

Der Coin, also praktisch die Währung, in der alles auf der Plattform abläuft, das ist CRO. Er hat sich in den letzten Monaten ziemlich gut entwickelt und scheint recht stabil und sicher zu sein.

Ich bin sehr zufrieden mit crypto.com als zentraler Exchange. Und vielen anderen geht es auch so. Die plattformeigene Währung CRO hat sich gut entwickelt und man kennt die Köpfe hinter der Plattform. Zudem lassen sich Kryptos problemlos ausbezahlen, tauschen und auch an ein externes Wallet überweisen.

Die Krypto Welt hält diese Börse im Allgemeinen für seriös. Deshalb kann man, denke ich, guten Gewissens behaupten: Grundsätzlich kann man bei crypto.com wahrscheinlich nichts verkehrt machen.

Und es gibt noch einen weiteren tollen Vorteil bei crypto.com.

Man kann sich eine kostenlose Kreditkarte holen und bekommt damit für jeden Einkauf Cashback in CRO.

Das System funktioniert ähnlich wie Meilen sammeln bei der Lufthansa. Nur statt der Meilen kriegt man für jeden Euro, den man mit dieser Kreditkarte ausgibt, einen bestimmten Prozentsatz einfach in der Kryptowährung CRO zurück. Dieses Cashback liegt zwischen 1 % und 8 %, je nachdem für welche Kreditkarte man sich entscheidet.

Mit dem Cashback-System spart man sich natürlich erstens ein bisschen Geld. Und zweitens investiert man praktisch jeden Tag automatisch und ganz nebenbei in Kryptowährungen. So baut man sich langsam aber sicher ein Krypto Portfolio auf.

Falls ihr euch bei crypto.com anmelden und eure ersten Kryptos kaufen wollt, könnt ihr euch über diesen Referral-Link anmelden. Dann kriegen wir beide jeweils $ 25 gutgeschrieben. Das heißt, ihr startet dort direkt mit einem Startguthaben von $ 25, das ihr geschenkt bekommt.

Bei crypto.com sind natürlich auch Lending und Staking möglich. Das bedeutet, ich kann meine Kryptos dort auch verleihen. Das nennt sich Crypto Earn. Je nachdem welche Währung man verleiht bzw. wie lang man sie staket, bekommt man zwischen 1 % und 12,5 % Zinsen.

2. CakeDeFi

Der 2. Schritt, den ich gegangen bin und auch wieder gehen würde, um Geld in Kryptowährung anzulegen, ist die Plattform CakeDeFi (30 $ Startguthaben geschenkt gibt's über diesen Referral-Link).

Hier sind – Stand Anfang 2022 – grundsätzlich Zinssätze von knapp 60 % pro Jahr möglich und zwar durch Liquidity Mining.

Es kommt also wie oben beschrieben die dezentrale Wechselstube auf der Blockchain zum Einsatz. Wir geben unsere Liquidität, unsere Coins, in diesen Liquiditätspool, damit die Wechselstube arbeiten kann und profitieren von den Gebühren usw., die dort erwirtschaftet werden. Das kriegen wir ausgeschüttet und das können aktuell so um die 50 % – 60 % pro Jahr sein.

Auch CakeDeFi ist nicht zu 100 % dezentral, weil genau wie bei crypto.com, ein Unternehmen dahintersteht. Trotzdem sind alle Mechanismen und die Art, wie man damit arbeitet, dezentral. Dazu kleine Anmerkung am Rande:

In der „richtigen“ DeFi Welt, also dort, wo gar kein Unternehmen mehr beteiligt ist und wo alles komplett dezentral auf der Blockchain läuft, sind noch viel größerer Renditen möglich. Teilweise sehr verrückt mehrere 100 % bis 1000 %.

CakeDeFi schätzen Experten vom Sicherheitslevel ungefähr so ein wie crypro.com. Vielleicht nicht ganz so hoch, weil es doch noch etwas neuer ist. Aber zumindest gibt es einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass es sich hier nicht um Betrug handelt, sondern um ein seriöses Projekt.

Dahinter steckt der Österreicher Dr. Julian Hosp, der das Unternehmen CakeDeFi in Singapur aufbaut. Dort ist auch der Firmensitz. Das spricht definitiv für eine gewisse Seriosität. Das Unternehmen sitzt in einem Rechtsstaat mit Regelungen und Julian Hosp ist eindeutig das Gesicht der ganzen Sache und sehr, sehr präsent.

Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass man der ganzen Geschichte wohl trauen kann. Restrisiko bleibt natürlich immer.

Technisch fasziniert mich, dass CakeDeFi auf der Bitcoin Blockchain basiert und nicht wie die allermeisten anderen DeFi Projekte auf Ethereum.

Was kann man auf der CakeDeFi Plattform machen?

Man kann Staking betreiben und sich dadurch am Unternehmens-Coin DFI beteiligen. Der Token basiert technisch auf der Bitcoin Blockchain, ist aber natürlich eine eigene Währung.

Wenn ich meine Tokens und Coins in DFI wechsle und stake, also dem System zur Verfügung stelle, dann kann ich aktuell eine Rendite von bis zu 46,4 % pro Jahr bekommen – Schlüssel hierfür ist die APY, sozusagen der Zinseszins-Zinssatz. Was bedeutet das?

Im Prinzip schüttet CakeDeFi jeden Tag die Zinsen aus, die ich schon erwirtschaftet habe. Wenn ich sie nicht abhebe, werden sie sofort wieder angelegt und so verzinsen sich natürlich täglich die Zinsen. Daraus ergibt sich dieser vergleichsweise hohe Jahreszinssatz.

Im Gegensatz dazu gibt es noch die APR. Das wäre der Zinssatz ohne Zinseszins.

Ähnlich wie bei crypto.com kann man bei CakeDeFi natürlich auch Lending betreiben als Möglichkeit zum Geld anlegen in Kryptowährung. Man kann aktuell seine Coins für ca. 7 % pro Jahr verleihen. Damit stellt man den Wechselstuben Liquidität zur Verfügung.

Ich habe mich aktuell für den Liquidity Pool entschieden, in dem Bitcoin und DFI hin und her gewechselt werden. Das bringt zur Zeit eine APR von ca. 56 %.

Würde man diese Zinsen aktiv und manuell sofort wieder anlegen, also den Zinseszinseffekt generieren, dann wäre man bei einer APY von ca. 75 %.

Cooles Angebot von CakeDeFi ist in diesem Zusammenhang, dann man automatisiert die Zinsen, die man aus dem Liquidity Mining bekommt, ins Staking schiebt. D.h. man bekommt eine APR aus dem Liquidity Mining und eine APY aus dem Staking.

Klingt jetzt vielleicht erst mal kompliziert, ist aber ziemlich klar, wenn man sich ein bisschen einarbeitet.

Welche Risiken gibt es?

Natürlich wieder sehr ähnlich wie bei crypto.com. Der DFI Token könnte in sich zusammenbrechen. Es könnte sich herausstellen, dass es sich doch um eine unseriöse Plattform handelt. Die Plattform könnte gehackt werden. Und natürlich verdient die Firma CakeDefi mit.

Auch hier habe ich einen Referral Link für euch erstellt mit dem ihr bei Anmeldung $ 30 Startguthaben bekommt. Vorausgesetzt ihr zahlt mindestens 50 € ein. Heißt also 50 € einzahlen und dann gibt es 30 € sozusagen nochmal on top oben drauf. Sind es also 80 €, mit denen man loslegen kann.

Also, tastet euch ruhig mal ran an das Thema „Geld anlegen in Kryptowährung“. Langsam loslegen, Risiko überschaubar halten, gut informieren und los geht's. 🚀

Noch mehr Infos rund um Krypto, DeFi & Co.

Geld anlegen in Kryprowährung: Machen! Podcast von Michael Asshauer

Wer noch tiefer ins Thema eintauchen möchte, dem lege ich die folgenden Episoden im Machen! Podcast ans Herz:

316. Bitcoin, Blockchain & Co. einfach erklärt – Peter Grosskopf 1/2

321. Die Zukunft ist Blockchain: Wie Banken & Co. ersetzt werden – Peter Grosskopf 2/2

391. Megahype NFTs: Was sind sie? Wie kaufe ich sie? – Jürgen Alker

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Zuletzt aktualisiert am 14. September 2022

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1 Gedanke zu „Geld anlegen in Kryptowährung: Anleitung zum Start mit Krypto & DeFi“

  1. Buy und hodl ist das einfachste, mit DeFi und Staking kann man sich ein goldenes Näschen verdienen 😀

    Aber wer hier kennt eigentlich Phantasma Chain mit der $SOUL coin, mein aktuelles Lieblingsprojekt?
    Die haben sich in eine gute Position gebracht, über die letzten drei Jahre unermüdlich entwickelt und sich mit ihrer sogenannten „Smart NFT“ Technologie in eine Spitzenpostion gebracht um im Metaverse und Krypto Gaming / Play To Earn Bereich ganz vorne mitzuspielen, meiner Meinung stehen sie Solana oder selbst Ethereum in nichts nach.

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