Selbstständig machen: 12 Schritte + 7 Tipps für deine neue Freiheit

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Wie schafft man es von der klassischen Karriere auszubrechen und in die Selbständigkeit springen? Wie bleibt das nicht nur ein Traum? Wie kann ich mein eigenes Baby gründen und mein eigener Chef werden? Welche konkreten Schritte muss man unternehmen? Das erfährst du in diesem Artikel. Außerdem gibt es 7 Tipps, um dich smart und erfolgreich selbstständig zu machen.

Voraussichtliche Lesedauer: 17 Minuten

Selbstständig machen: Viele Menschen träumen davon ihr eigenes Ding zu machen. Dennoch:

Irgendwas ist immer. Sie sind sich nicht sicher, ob ihre Idee wirklich umsetzbar ist oder zündet. Sie wollen noch dieses oder jenes abwarten.

Weißt du was? Der richtige Moment, um dich selbstständig zu machen, wird nie kommen. Und schwups – eh wir uns versehen, ist es zu spät. 

Unter den meistgenannten Dingen, die alte Menschen bereuen, wenn sie auf ihr Leben zurückblicken, sind: 

1. Die Träume anderer mehr unterstützt zu haben als die eigenen. 

2. Einen Job nicht zu kündigen, der sie unglücklich machte. 

Und 3. Sich nie getraut zu haben, mal ein wirklich großes Risiko bei etwas eingegangen zu sein.

Ist gerade jetzt ein guter Moment, sich selbstständig zu machen?

Die besten Businesses sind in der Krise entstanden! Warum nicht auch deins? 

Jede Krise bringt gewaltige Umbrüche mit sich. Alte Modelle werden disruptiert und verschwinden vom Markt. Neue Konzepte, die die Zeichen der Zeit für sich nutzen, werden geboren und gehen als Sieger vom Platz.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dich selbstständig zu machen oder eine Firma zu gründen – dann kann gerade jetzt ein richtiger Zeitpunkt für dich sein.

Ich hab's ja auch wieder getan. Ich habe mein nächstes Baby gegründet. Diesmal ist es kein Tech-Startup mit großem Team, sondern ein kleines und wendiges Solopreneur-Business, das ich von überall auf der Welt aus betreiben kann.

Diese Freiheit ist einfach grandios. Natürlich arbeitet man als Selbstständiger nicht nur für sich selbst. Man arbeitet für seine Kunden! Aber dies auf direktem Wege und mit vollem Herzblut. Es gibt keinen Arbeitgeber – also keinen Zwischenhändler meiner Arbeitskraft. Ich verkaufe sie direkt an meine Kunden und bin alleine dafür verantwortlich. Ein tolles Gefühl!

Höre hier die Folge „Selbstständig machen: 7+1 Hacks, damit es dir gelingt“ im Machen! Podcast.

Träumst du auch schon länger davon, dich selbstständig zu machen? Deine Ideen umzusetzen und selbst zu entscheiden, wann und wie die Dinge gemacht werden? Träumst du, das was dich wirklich interessiert und antreibt zum Beruf zu machen und so unabhängiger zu werden?

Dann ist es jetzt an der Zeit sich näher mit der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen. Wie geht man die Planung an? Welche bürokratischen Hürden gilt es zu nehmen? Hier ein Überblick über die 12 wichtigsten Punkte, die es zum Start zu beachten gilt.

Selbstständig machen: Schritt für Schritt zum Ziel

Hier die notwendigen Schritte auf dem Weg zur Selbstständigkeit.

1. Geschäftsidee

Die richtige Idee steht am Anfang aller Planung. Und sie will gut durchdacht und abgewogen werden. Helfen können dabei folgende Fragen:

  • Was motiviert dich?
  • Was kannst du besonders gut?
  • Kannst du mit deiner Idee ein bestehendes Problem (deiner Zielgruppe) lösen?
  • Lässt sich mit dem Produkt bzw. der Idee Geld verdienen?
  • Gibt es einen Bedarf?
  • Gibt es genug potenzielle Kunden?

2. Beratung

Bevor man sich vorschnell und vielleicht etwas übermotiviert selbständig machen möchte, empfiehlt sich eine professionelle Beratung.

Dafür gibt es viele gute Anlaufstellen:

  • Andere Selbstständige und Gründer (meiner Erfahrung nach die besten Anlaufstellen für dich)
  • IHK
  • Bundesagentur für Arbeit (hiervon würde ich eher abraten, da dort Beamten sitzen, die vom Selbstständig machen eher weniger Ahnung haben 😉)
  • Gründervereine
  • Branchenverbände

Eine kompetente Beratung kann wirklich helfen, die Geschäftsidee richtig umzusetzen und bei der Gründung keine wichtigen Punkte zu übersehen. Aber übertreib es auch auch: Einfach loslegen – und vieles lernt man ohnehin unterwegs.

3. Businessplan

Der Businessplan macht aus einer Idee ein konkretes Geschäftsmodell und ist auf dem Weg in die Selbstständigkeit absolut zu empfehlen und unabdingbar, wenn man eine Finanzierung beantragen möchte oder sich beispielsweise aus der Arbeitslosigkeit über die Bundesagentur für Arbeit heraus selbstständig machen möchte.

Der Businessplan gibt einen Überblick zu:

  • Geschäftsidee
  • Zielgruppe
  • Ziele und Strategien
  • Markt-, Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse
  • Finanzplan: Umsatzprognosen- und Gewinnprognosen, Kapitalplanung und Finanzierungshilfen

4. Finanzierung

Geschafft – Geschäftsmodell und Businessplan stehen. Der nächste Schritt: die Finanzierung.

Vom ersten Moment an fallen Ausgaben an, meist noch vor den ersten Einnahmen.

Wahrscheinlich ist klar, wie viel Startkapital nötig ist. Wenn dafür das Eigenkapital nicht ausreicht, muss Fremdkapital helfen.

Auch hier gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten:

  • Bankkredite
  • KfW-Kredite
  • (staatliche) Fördermittel
  • Partner
  • Investoren
  • Crowdfunding

In diesem Video gibt es 7+1 clevere Steuertricks von Experte Dr. Christoph Juhn:

5. Genehmigungen

Noch vor der Gründung sollten alle notwendigen Genehmigungen eingeholt werden. Je nach Branche oder Betrieb sind ganz unterschiedliche Dokumente nötig. Das kann z.B. ein Meisterbrief, eine notwenige Zusatzausbildung oder ein aktuelles Gesundheitszeugnis oder polizeiliches Führungszeugnis sein.

6. Rechtsform

Bei der Gründung stellt sich die Frage nach der Rechtsform. Beliebt sind Einzelunternehmen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder auch die Unternehmergesellschaft (UG).

Je nach Rechtsform fallen unterschiedliche Kosten an, es gibt verschiedene Gründungsprozesse und auch das notwendige Kapital und die Haftung unterscheiden sich.

Auch hier kann oft eine Beratung nicht schaden.

Selbstständig machen: die verschiedenen Rechtsformen eines Unternehmens im Überblick
Die verschiedenen Rechtsformen im Überblick

Du und dein Produkt ihr sollt euch abheben von der Konkurrenz. Dazu braucht es einen kreativen, passenden Markennamen und ein einprägsames Logo mit Wiedererkennungswert.

Natürlich muss die Marke unbedingt zum Produkt oder zur Dienstleistung passen. Außerdem sollte sie sich nach Möglichkeit gut vermarkten lassen und leicht zu merken sein.

Wichtig: Unbedingt die Markenrechte prüfen! Markenrechtsverletzungen können sehr teuer werden … Und umgekehrt: Sobald deine Marke feststeht, unbedingt den Markennamen und das Logo schützen lassen!

8. Gewerbeanmeldung

Jetzt kommt der große Schritt und die Selbstständigkeit ist offiziell: die Gewerbeanmeldung.

Die erfolgt je nach Branche und Beruf beim Gewerbeamt, bei der Handwerkskammer oder beim Finanzamt. Hinzu kommt ggf. noch eine Anmeldung beim Handelsregister, der IHK oder der Berufsgenossenschaft.

9. Versicherungen

Der Klassiker als Selbstständiger ist sicherlich die private Krankenversicherung. Aber auch eine private Renten- und Arbeitslosenversicherung kann sinnvoll sein. Genauso wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Außerdem sollte man über eine Betriebshaftpflichtversicherung, eine Rechtsschutzversicherung und ggf. eine Inventarversicherung nachdenken. Je nach Art der Selbstständigkeit können diese sehr sinnvoll sein.

Am besten einfach mal mit dem Versicherungsmakler deines Vertrauens sprechen.

10. Geschäftskonto

Ein Tipp: Trenne auf jeden Fall gleich von Beginn an berufliche und private Ausgaben. Dann behältst du einen besseren Überblick und die Buchführung ist leichter.

11. Buchhaltung

Auch die administrativen, bürokratischen Aufgaben gehören zum Leben eines Selbstständigen – selbst wenn das manchmal nicht so viel Spaß macht.

Es gibt aber jede Menge praktische Tools, die die Buchhaltung viel, viel einfacher und schneller machen. Eines davon ist lexoffice. Das nutze ich selbst und bin rundum zufrieden. Und sonst hilft jederzeit der Steuerberater.

12. Marketing

Das Unternehmen ist endlich gegründet und man hat sich selbstständig gemacht. Um jetzt erfolgreich durchzustarten und sein Business anzuschieben, braucht es Kunden. Und um die zu finden, braucht es Werbung.

Wie erreichst du deine Zielgruppe am besten?

Auf jeden Fall benötigt man heutzutage eine ordentliche Webseite als Visitenkarte. Außerdem ist in den meisten Fällen eine Präsenz auf Social Media sehr wichtig. Je nach Branche einfach die passende(n) Plattform(en) wählen.

Natürlich helfen auch Anzeigen – online wie offline.

Wichtig: In Marketing zu investieren lohnt sich von Anfang an!

Selbstständig machen: Wie wirst du von Anfang an erfolgreich?

Natürlich habe auch ich meine 12-Stunden-Tage. Aber das fühlt sich nicht nach Arbeit an. Das ist Passion, Hobby, Freude und Spaß zugleich. Es gibt nichts schöneres, als meine Kunden glücklich zu sehen, durch mein Produkt oder meinen Service.

Und mittlerweile bin ich sogar so weit, dass ich montags und freitags keine Termine habe. Diese beiden Tage stehen mir vollkommen frei, um mich zum Beispiel um Content für meinen Machen! Podcast oder mein Machen! Online-Magazin zu kümmern und mich meiner kreativen Energie hinzugeben. Einen Wecker habe ich schon seit Monaten nicht mehr gehört. 

Hier habe ich 7 Dinge für dich aufgelistet, die meiner Erfahrung nach essentiell sind und die du von Anfang an beachten solltest, damit dein Sprung von der klassischen Karriere als Angestellter in die Selbstständigkeit auch wirklich zum Erfolg wird.

1. Erzähle jedem von deiner Idee: It's all about the execution

Du kennst das Phänomen: Jemand hat eine gute Geschäftsidee, will sie aber niemandem verraten, da er Angst hat, man könnte sie ihm klauen. Das ist Blödsinn! Gute Ideen gibt's wie Sand am Meer – der Ami würde sagen: It's all about the execution. Nur derjenige, der die Idee dann auch auf die Straße bringt, wird damit erfolgreich sein.

Erzähle unbedingt jedem Menschen, den du triffst, von deiner Idee!

Erzähle Bekannten und Freunden aus der selben Branche, erzähle aber auch deiner Mutter von der Idee, die womöglich gar keine Ahnung von deinem Produkt oder deiner Branche hat. Jeder, dem du von deiner Idee erzählst, wird dir Fragen stellen, die du so vorher noch nicht gehört hast. 

Mit diesen Fragen kannst du perfekt arbeiten, um an deinem Produkt von Anfang an zu iterieren und es an das Feedback der Menschen und die Marktgegebenheiten anzupassen. Mit unserer Idee für die Familienapp Familonet sind wir damals mit Zettel- und Stift-Prototypen in Spielparadiese gefahren und haben dort wildfremde Eltern mit Kindern zu unserer Idee befragt.

Übrigens: Unten am Ende dieses Artikels hast du die Möglichkeit, das E-Book „66 Hacks für Entscheider“ kostenfrei herunterzuladen. Darin bekommst du 66 simple Sofort-Tipps, um zur noch besseren Entscheider-Persönlichkeit zu werden. Alle Tipps stammen aus meinem Buch „Der Mitarbeiter-Magnet – 302 Hacks für Leader“ (Haufe-Verlag). (Download-Link unten am Ende dieses Artikels 👇).

2. Definiere deine persönlichen Ziele sowie deine Werte, Vision und Mission

Werde dir über deine persönlichen Ziele und deine eigenen Werte, deine Vision und Mission klar. Das geht schneller und einfacher, als du denkst.

Ich persönliche nutze dafür ein Hybrid-System aus persönlichen OKRs sowie Bestandteilen aus den Modellen „The One Thing“ und „One Page Personal Plan“. Nimm dir dafür einmal drei bis vier Stunden Zeit – und schon bist du dir im Klaren darüber, wo du hin willst und welche Strategie und Schritte dich dorthin bringen werden.

Ich habe hier einen Artikel dazu geschrieben, der dich in 6 einfachen Schritten zu deiner persönlichen Vision und Mission führt und mit dem du deine Werte erarbeitet haben wirst. Du wirst zudem Klarheit darüber haben, wie dein Jahresziel, dein Quartalsziel und dein Monatsziel aussehen.

3. Sorge für Sichtbarkeit durch deine eigene Personenmarke beim selbstständig Machen

Ich habe es gerade erst wieder eindrucksvoll erlebt: Meine Freundin Paula hat sich ebenfalls selbstständig gemacht als Expertin zum Thema Podcast Marketing. Passend dazu hat sie dann auch ihren eigenen Podcast zu Podcast Marketing herausgebracht.

Es ist unglaublich zu beobachten, wie sie durch diese zusätzliche Sichtbarkeit durch ihren eigenen Podcast plötzlich noch viel stärker an allen Ecken und Enden als Podcast-Expertin wahrgenommen wird und wie die Anfragen und Leads nur so reinprasseln.

Ein Lieblingsmotto von mir lautet: Verdienen kommt von dienen.

Das bedeutet für dich: Gehe raus! Bereichere die Welt und deine Branche mit wertvollem Content, der sie weiterbringt. Kreiere hilfreichen, spannenden und inspirierenden Content für deine Zielgruppe. Bilde deine Personenmarke als Experte aus. Gehe in die Sichtbarkeit.

Starte zum Beispiel deinen Podcast, wenn du dich selbstständig machst. Wenn dein Thema eher visuell ist, mache einen Youtube-Kanal. Veröffentliche SEO-optimierte und hilfreiche Artikel zu deinem Thema.

Gib ruhig deine wertvollsten Tipps und Tricks kostenlos heraus. Damit wirst du als echter Profi und Experte wahrgenommen. Menschen geht es heutzutage nicht mehr darum, für Informationen zu zahlen. Informationen können sie sich selbst im Internet zusammensuchen, wenn sie wollen. Menschen bezahlen dich fürs an-die-Hand-genommen-werden und für die Orientierung, die du ihnen bietest.

So wirst du schneller die richtigen Kunden gewinnen, als du gucken kannst, sobald du dich selbstständig machst.

Hier findest du einen weiterführenden Artikel von mir mit 5 Tipps, wie du ganz einfach deine Personal Brand aufbauen kannst.

4. Selbstständig machen: Baue dein persönliches Netzwerk mit Hochdruck aus

Das persönliche Networking ist der Faktor beim selbstständig machen, den ich selbst viel zu lange unterschätzt habe. Es ist der wahrscheinlich größte Hebel für deinen Erfolg. Und das ist ja auch klar, denn:

Wir Menschen kaufen am ehesten dann, wenn wir Dinge von anderen Menschen ehrlich empfohlen bekommen haben. Exakt das erreichst du durch dein Netzwerk.

Hierzu zwei passende Hacks aus meinem momentan noch kostenfreien E-Book „66 Talente Hacks für Entscheider“ für dich.

Nutze den Selfie Trick beim Networking

Wenn du bei einem Event einen spannenden Kontakt kennenlernst, gehe über das einfache Austauschen von Visitenkarten hinaus. Mache mit der Person ein gemeinsames Selfie. Am nächsten Tag schickst du ihr das Selfie inklusive einer knackigen Whatsapp-Message. Der Effekt wirkt Wunder!

Nutze die unbekannte LinkedIn-Funktion

Nutze bei LinkedIn die Funktion der Sprachnachricht, um Kontakt mit einer Person aufzunehmen. Viele Menschen bekommen täglich einige Nachrichten auf LinkedIn. Sprachnachrichten auf LinkedIn sind hingegen relativ unbekannt. Das ist deine Chance aufzufallen und eine persönlichere Ansprache zu wählen!

5. Sei dir über deinen Sales Funnel und dein Produktportfolio im Klaren

Auch die Themen Sales und Verkaufen waren lange nicht das meine. Aber auch hier habe ich mittlerweile viel dazugelernt. Eine der wichtigsten Grundsätze lautet: Lead vor Sale!

Menschen kaufen erst etwas von dir, wenn sie Vertrauen zu dir aufgebaut haben. Wenn sie sicher sein können, dass sie es bei dir mit einem echten Experten zu tun haben, der Qualität anbietet. Auch diesen Ruf erarbeitest du dir, indem du kostenlose Produktproben deiner Arbeit herausgibst, zum Beispiel durch ein E-Book, einen Podcast oder einen Blog.

Du holst du Leute damit in dein Produktuniversum – oder wie Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg in ihrem Buch für Solopreneure sagen würden, auf deine Produkttreppe

Für jedes deiner optimalerweise sehr standardisierten und skalierbaren Produkte und Angebote gibt es dann einen eigenen Sales Funnel.

Du kannst die potenziellen Kunden zum Beispiel über deinen Content auf eine Landing Page holen, ihnen dort ein weiteres „Freebie“ anbieten, das ihnen großen Mehrwert bietet (nimm als Beispiel einfach mein E-Book) und sie ab hier erstmal zum Beispiel durch einen hochqualitativen Newsletter, der ihnen Wert stiftet (wie zum Beispiel mein wöchentlicher Hacksletter), mit dir als Person vertraut machen.

Wie du deinen Service und dein Angebot von Anfang an systematisierst, automatisierst, skalierbar machst und damit als Selbstständiger gar nicht erst in die Zeit-gegen-Geld-Falle gerätst, lernst du super im Productized Service Podcast und Buch von Maik Pfingsten.

6. Selbstständig machen: Wähle Partner und Investoren mit Bedacht

Je erfolgreicher du wirst, desto mehr Menschen und Unternehmen kommen auf dich zu, um Partnerschaften und Kooperationen mit dir zu machen. Das kann natürlich super für dich sein, wenn es sogenannte „Zielgruppenbesitzpartner“ für dich sind. Oder wenn du zum Beispiel durch Investoren, Kunden oder Sponsoren finanzielle Unterstützung erfährst.

Aber Achtung: Hier verlierst du immer ein wichtiges Stück Freiheit. Springe hier nicht auf jeden Zug auf. Rücke am besten gar nicht von deinen gesteckten Zielen und deiner Vision von deinem Produkt oder Service ab. Erlaube keine Sonderlocken für Partner oder Kunden. Meiner Erfahrung nach, wirst du dich damit am Ende verzetteln.

Ein weiterer meiner Lieblingsmottos lautet: Wer zwei Hasen jagt, fängt keinen!

Wäge die Wachstumsmöglichkeit durch Partner und Investoren immer ganz genau gegen deine Freiheit ab. Sage im Zweifel bitte immer „Nein“. Es wird sich am Ende für dich bezahlt machen, auch wenn es kurzfristig nicht so scheint.

Kleine Anekdote dazu aus der Zeit unseres Startups Familonet:

Wir haben damals bei einer Investoren-Finanzierungsrunde den Fehler gemacht, dass wir uns einen konkreten Featurewunsch einer unserer Investoren als Meilenstein in den Vertrag haben schreiben lassen. Er wollte zum Filtern von Daten eine Art „Lasche“ in der App sehen.

Obwohl wir wussten, dass diese Lasche kein wertvolles Feature für unsere Nutzer wird, haben wir dann über 3 Monate damit verbracht unsere wertvollen Ressourcen damit zu vergeuden, diese Lasche für den Investor einzubauen, damit wir unseren Meilenstein erreichen … Großer Fehler!

7. Werde Mitglied einer Mastermind Gruppe beim selbstständig Machen

Eine Mastermind Gruppe ist nachgewiesenermaßen das wirksamste System, um berufliche und persönliche Ziele zu erreichen. Mach's wie alle erfolgreichen Menschen und finde deine Mastermind Gruppe!

Was haben alle erfolgreichen Unternehmer, Führungskräfte und Manager gemeinsam? Sie sind Mitglied einer Mastermind Gruppe. Und das wurden sie meist schon lange, bevor sich ihr Erfolg einstellte. Fun Fact: Henry Ford und Thomas Edison waren sogar Mitglieder derselben Mentoring-Gruppe.

Gerade, wenn du zukünftig als selbständiger Einzelkämpfer unterwegs bist, ist es umso wichtiger für dich, diesen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten zu haben.

Ich selbst gehöre seit Jahren einer Mastermind Gruppe der Entrepreneurs‘ Organization an. Hier wird die Gruppe „Accountability Group“ genannt – das Prinzip und die Ziele sind aber die gleichen: Miteinander wachsen und voneinander lernen. Meine Gruppe trifft sich einmal pro Monat und ich hätte mir vorher nicht ansatzweise ausmalen können, welch positiven Einfluss diese Mitgliedschaft auf meinen beruflichen und persönlichen Erfolg hat.

Wie finde ich eine Mastermind Gruppe? Was bedeutet es für mich, Mitglied zu sein? Alles, um sofort zu starten und deine Mastermind Gruppe zu finden, habe ich in diesem weiterführenden Artikel sowie in einem kostenlosen „Starterkit“ für dich zusammengestellt.

Und jetzt: Viel Spaß und Erfolg beim Sprung in deine neue Freiheit und beim selbstständig Machen! 😊

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Alle 66 Hacks um von einer guten zur brillanten Entscheider-Persönlichkeit zu werden in diesem E-Book stammen aus meinem Buch „Der Mitarbeiter-Magnet: 302 Hacks für Leader“ (Haufe Verlag), das zum Start auf Platz 1 eingestiegen ist:

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Zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2022

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