Was ist das Metaverse? Einfach erklärt + Praxis-Beispiele

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Die Technologie-Welt steht Kopf. Was ist dieses Metaverse, von dem man jetzt überall hört und liest? Warum kann es die Welt verändern? Welche Chancen ergeben sich für Teams, Unternehmen und unser Leben? Wie verändert es Marketing? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen? Hier erfährst du alles, was du zum Metaverse wissen musst – und es gibt ein paar augenöffnende Praxis-Beispiele.

Voraussichtliche Lesedauer: 16 Minuten

Zum Start drei Zitate zum Schmunzeln:

„500 Dollar?“ gluckste der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer, nachdem Apple-Chef Steve Jobs 2007 das erste iPhone vorgestellt hatte. „Das ist das teuerste Telefon der Welt. Und es spricht Business-Nutzer überhaupt nicht an, weil es keine Tastatur hat. Damit ist es keine besonders gute Mail-Maschine“.

„Ich denke, dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer gibt. Das prognostizierte Thomas Watson, Chairman von IBM, im Kriegsjahr 1943. Und dann war es ausgerechnet IBM, das dem PC, wie wir ihn heute kennen, zum Durchbruch verhalf und ihn zum Massenprodukt machte. 

„Es gibt keinen Grund, warum jeder einen Computer zu Hause haben sollte. behauptete Ken Olsen, Gründer von Digital Equipment Corp. im Jahr 1977. Naja, so ganz Unrecht hat Olsen ja nicht einmal, mitunter reicht ja auch ein Tablet. 😉

Die Erfindung des Computers, des Smartphones – alles Meilensteine der Menschheitsgeschichte. Und jetzt kommt das Web 3.0. Mittendrin Blockchain, NFTs – und das Metaverse.

Und genau dieses Metaverse wollen wir uns jetzt mal ein bisschen genauer anschauen.

Was ist das Metaverse?

Mark Zuckerberg sagt, das Metaverse ist das nächste große Ding im Internet. Entsprechend werde Facebook in Zukunft kein Social Media Unternehmen mehr sein, sondern ein Metaverse Unternehmen.

Er sagt sogar: „Das Metaverse ist nicht mehr nur Internet auf das man drauf schaut. Man nimmt daran Teil, bewegt sich darin.“ Dazu gleich mehr …

Das Thema spielt auch schon länger in bestimmten Szenen eine große Rolle. Gerade junge Leute und Gamer beschäftigen die Themen AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) verknüpft mit virtuellen, digitalen Gütern – z.B. auch auf der Blockchain als NFTs – schon lange. Durch spezielle speziellen Brillen begeben sie sich in virtuelle Welten.

Und genau das kann jetzt Mainstream werden – und auch ganz anders daher kommen: Die Facebook-Plattform hat so viele Unternehmen weltweit großgemacht – jetzt nutzen sie ihre eigene Power, um ihr neues Baby groß zu machen! Aber …

… wichtig zu verstehen ist, dass dieses Thema Metaverse nichts ist, was nur Facebook für sich beansprucht oder kontrollieren wird. Warum?

Die ultimative Eigenschaft des Metaverse ist die Dezentralität. Sprich, es wird nicht einen, zwei oder drei große Plattformen geben wie Amazon, Google oder Facebook, die den Markt kontrollieren. Dieses neue virtuelle Universum funktioniert dezentral und jeder kann sich im Prinzip mit jedem in dieser virtuellen Welt vernetzen und sich darin bewegen. Darauf gehen wir weiter unten nochmal genauer ein.

Mark Zuckerberg hat in seiner Keynote auch ein Video präsentiert, in dem man schon einen Eindruck bekommt, wie das Ganze in Zukunft aussehen könnte:

Web 3.0 – Die (R-)Evolution des Internets

Zuckerberg definiert das Metaverse folgendermaßen: “The metaverse is an embodied internet that you’re inside of rather than just looking at.”

Angefangen hat die ganze Entwicklung mit dem Internet 1.0. Da hat man quasi nur aus dem Screen heraus konsumiert. Wir sind auf Webseiten gesurft, haben uns Kontaktdaten rausgesucht und wenn es hochkam, haben wir vielleicht mal in irgendwelchen Chats vorbeigeschaut.

Das Web 2.0, das war die ganze Social-Media- und Mobile-Revolution. Hier bewegen wir uns auf zentralisierten Internet- und Social-Media-Plattformen. Allen voran Facebook, Google, Amazon etc. Auf diesen Plattformen sind wir meist mobil mit dem Handy unterwegs. Wir schauen aber weiterhin auf das Internet drauf, also auf den Computer- oder Handy-Screen.

Und jetzt kommt die Version 3.0: Das Metaverse. Dabei werden wir eben Teil des Internets, wir sind im Internet drin.

 Aber wie können wir uns das konkret vorstellen? Das schauen wir uns jetzt einmal näher an…

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So könnte sich das Metaverse anfühlen …

Als Kind war ich ein riesengroßer Fan von Flugsimulatoren und 3D-Kino. Ich hatte sogar eine Dauerkarte fürs Phantasialand. Dort war eine der coolsten Attraktionen für mich ein 3D-Flugsimulator, mit dem man durchs Universum fliegen konnte. Ihr kennt das ja wahrscheinlich:

Man setzt sich rein in diese dunkle Kugel. Der Sitz bewegt sich hydraulisch und man hat eine riesige Leinwand vor sich. Und dann fliegt man durchs Universum und hat das Gefühl, in diesem Raumschiff zu sitzen und durch Raum und Zeit zu fliegen.

Ganz ähnlich ist es ja im 3D-Kino: 3D-Brille aufsetzen und sofort fühlt es sich an, als ob man in dem Film drin ist.

Das ist für mich der erste Schritt in die Richtung, wie wir uns das Metaverse vorstellen können. Nur mit einem ganz großen Unterschied:

Im Metaverse sind wir Teil dieser digitalen Welt. Wir kriegen sie also nicht vorsetzt und können sie uns dann „nur“ anschauen, wie z.B. beim Flugsimulator oder beim 3D-Kino. Sondern es entsteht eine echte Welt.

Eine echte Welt, in der wir wirklich leben können, in der wir wirklich interagieren können, in der wir wirklich Geschäfte mit anderen Menschen machen können, in der wirklich Dinge stattfinden können. Ein paar augenöffnende Beispiele, wie das in der Praxis aussehen kann, schauen wir uns gleich näher an.

Das Metaverse ist also eine digitale Welt, die von uns als echten Individuen kontrolliert wird, die von uns geformt wird, die von uns gelebt wird. Wir „beamen“ oder „teleportieren“ uns quasi in einen digitale Welt.

Dezentralität – das Herzstück des Metaverse

Die ganz, ganz große Eigenschaft des Metaverse ist wie erwähnt die Dezentralität. Es gibt keine Plattform wie im Web 2.0. Also kein zentralisiertes Google, kein zentralisiertes Facebook etc. wo über die Plattform eines Unternehmens alles abläuft. Alles ist komplett dezentral.

Im Prinzip kann jeder von uns neue Welten und Räume erschaffen. Jeder Mensch kann mit seinem Avatar beispielsweise selbst entscheiden, in welche Welt, in welchen Raum, in welche Umgebung, in welche soziale Interaktion er sich begibt und mit welchen anderen Menschen oder Avataren er sich trifft.

Und das komplett unabhängig von den Plattformen der großen Tech-Unternehmen.

Das Ganze kann immer Peer-to-Peer stattfinden, ohne irgendetwas oder irgendwen – ohne einen Intermediär dazwischen. Du und ich, wir könnten direkt miteinander in diesem Metaverse kommunizieren, interagieren, uns treffen. Und hier kommt das nächste zentrale Thema ins Spiel: die Blockchain.

Das Thema der dezentralen Blockchain kennt man bereits aus dem Bereich der Kryptowährungen (Lies hierzu auch: Geld anlegen in Kryptowährung: Anleitung zum Start mit Krypto & DeFi). Hier interagieren, kommunizieren und handeln Menschen direkt miteinander ohne, dass irgendeine Bank, irgendein Vermittler, irgendein Staat, irgendeine Plattform dazwischen existiert. Nebenbei bekommen wir damit eine riesige Chance, die Hoheit über unsere Daten zurückzuerhalten.

Diese Podcast-Folge gibt einen super Einblick ins Thema Blockchain:

Der Kreativität, der Dynamik und der Anzahl dieser Metaverse-Welten sind keine Grenzen gesetzt. Es ist insgesamt eine komplett neue, digitale Welt. Aber in Hinsicht auf soziale Interaktionen, Kommunikation, Wirtschaft, Handel etc. ist die Welt real – und nicht weit weg, von unserer physischen Welt, wie wir sie kennen.

Geld verdienen im Metaverse? Gar nicht so unrealistisch

Durch die dezentrale Gestaltung wird es vielleicht sogar jeder einzelnen Person, also dir und mir, möglich sein, Geld im Metaverse zu verdienen. Wie?

Heutzutage sind auf Webseiten der Facebook Pixel oder das Google Tracking eingebaut. Damit wird unser komplettes Surfverhalten getrackt. Wer verdient damit Geld? Nicht wir, sondern die großen Tech-Unternehmen.

Der dezentrale Service auf einer Blockchain gehört keinem Unternehmen. Jetzt könnte man sich also beispielsweise einverstanden erklären, dass das eigene Verhalten im Metaverse getrackt wird. Mit der Bedingung, dass jeder von uns an Werbeanzeigen, die dort ausgespielt werden, mitverdient.

Alles wird plötzlich Peer-to-Peer dezentral gesteuert, jeder Einzelne hat die Hoheit über seine Daten und kann – wenn er möchte – sogar direkt davon mitprofitieren.

Vielleicht erleben wir mit diesen Entwicklungen aktuell die größte Demokratisierung der der Menschheitsgeschichte. Gleichzeitig bergen Blockchain, Kryptowährungen und das Metaverse natürlich auch ganz großes Disruptionspotenzial:

Nicht nur in Richtung Unternehmen, sondern insbesondere auch in Richtung Staat mit all seinen klassischen Institutionen wie Banken, Versicherungen etc. Es wird spannend sein, zu beobachten, was hier die nächsten 30 bis 50 Jahre passieren wird. Wirklich zu stoppen ist diese Entwicklung nicht …

Metaverse Beispiele: So könnte es in der Praxis aussehen

Lass mich dir ein paar Bilder in den Kopf zaubern, was wir uns darunter vorstellen können, wenn das Metaverse Realität geworden ist …

Chancen im täglichen Leben

Reisen plötzlich für alle Menschen

Reisen ist etwas, was wahrscheinlich 95% der Menschheit auf diesem Planeten heutzutage nicht wirklich tun können. Man stelle sich aber folgende Möglichkeit vor:

Man begibt sich ins Metaversum und kann sich auf einmal Schloss Neuschwanstein angucken. Von innen, von außen, von überall. Und das selbst wenn ich gerade in Indien bin.

Das hat nicht nur den Effekt, dass man plötzlich um die ganze Welt reisen kann. Es hat zudem noch den Effekt, dass es deutlich ressourcenschonender abläuft, deutlich nachhaltiger und ökologischer. Immer mehr Menschen auf diesem Planeten können dann andere Gegenden der Welt erleben.

Spaziergänge mit Freunden, die weit weg sind

Mein absoluter Lieblings-Use-Case und für mich ein echter Augenöffner: Man kann sich einfach schnell mit Freunden verabreden, die weit weg sind. Vielleicht sind sie in Australien oder den USA, im Hamburg oder dem Rheinland. Ganz egal.

Man verabredet sich einfach im Metaverse, geht zusammen spazieren und quatscht über Gott und die Welt. Man überlegt sich, in welchem Raum, in welcher Welt man sich treffen will. Dann gehen unsere Avatare miteinander spazieren. Wir beamen uns sozusagen digital in diese Welt und verbringen eine schöne Zeit miteinander!

Live-Konzerte mittendrin erleben

Stellt euch vor, eure Lieblings-Band spielt und ihr könnt dabei sein. Und zwar nicht einfach nur wie jetzt, indem wir auf dem Computerbildschirm oder auf dem Handybildschirm ein Konzert anschauen. Sondern wirklich live in 3D. Richtig mittendrin.

Telemedizin statt volle Wartezimmer

Der Arztbesuch wird vielleicht gar nicht mehr notwendig sein. Denn Arzt und Patient können sich im Metaverse treffen und dort miteinander sprechen und interagieren.

Zumindest können z.B. viele notwendige Schritte vor einer wichtigen Operation im Metaversum geklärt werden. Vielleicht ja sogar Untersuchungen mit Geräten, von denen wir bisher gar nichts ahnen.

Ein wichtiger Punkt: Alles ist ressourcenschonender und nachhaltiger!

Chancen für Unternehmen und unsere alltägliche Arbeit

Schauen wir uns mal an, was beim Thema Business, Zusammenarbeit im Team, Führung von Mitarbeitern möglich sein könnte …

Teammeetings heute über Zoom, bald im gemeinsamen Meta-Raum

Meta-Raum statt Meeting-Raum:

Die Covid-19-Pandemie hat wahrscheinlich auch das Thema Metaverse nochmal ordentlich gepusht hat. Auf einmal arbeiten so viel mehr Menschen digital über Zoom, Teams etc. Natürlich weiß man auch um die Nachteile. Man sitzt einfach nicht real an einem Tisch zusammen.

Und genau das kann ein Meta-Raum lösen. Man setzt sich im Metaversum gemeinsam an einen Tisch. Das ist dann quasi als würde man sich live treffen.

Und wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Vorteile und Möglichkeiten. Schon allein der Gedanke, welche Software und Tools man da noch einbinden könnte, die man bei einem Live-Treffen vielleicht nicht hat.

Kundengespräche und Führungen komplett ortsunabhängig

Kundengespräche und Mitarbeitergespräche sind gar kein Problem mehr, auch wenn Remote Teams auf der ganzen Welt verteilt sind. Man trifft sich einfach im Metaverse und arbeitet dort zusammen.

Führungen durch Unternehmen, Produktionshallen oder durch Team-Workspaces – auch das ist gar kein Problem. Spannend wird sein, wie das technologisch aussehen wird.

Wie wird das funktionieren? Wie werden wir diese Welt betreten? Wie wird es sich anfühlen? Alles Zukunftsmusik für in 30, 40, 50 Jahren. Wir werden sehen …

Chancen im Marketing

Neue Spielwiese Intellectual Property (IP)

In den neuen Metaverse-Welten können Unternehmen eigene Welten und digitale Produkte kreieren – und dann auch verkaufen. Mit ihren Figuren und Avataren kann dann wiederum der Metaverse-Besucher interagieren. Ein kleines Beispiel:

Man schaut sich Mickey Maus nicht mehr im Fernsehen an, sondern springt in eine Welt und interagiert dort direkt mit den Disney-Helden.

Digitale Güter kreieren und verkaufen

Digitale Güter sind ein riesengroßes Thema und machen mit NFTs immer mehr Schlagzeilen. Und hier sind digitale Kunstwerke und Sammelkarten von unseren Liebslings-Fußballern basierend auf der Blockchain erst der Anfang der Möglichkeiten.

Damit man sich im Metaversum bewegen und aufhalten kann, ist ein Avatar notwendig. Ein solcher will natürlich gekleidet sein, der will ausgestattet sein, der will bestimmte Dinge besitzen. So, wie es eben auch in der realen Welt ist. Entsprechend wird es auch in der digitalenWelt die Möglichkeit geben müssen, verschiedene digitale Güter zu kaufen.

Das ist schon heute kein reines Hirngespinst mehr. Gerade junge Menschen sind dazu bereit, richtig viel Geld für digitale Produkte auszugeben. Damit können wir Älteren uns vielleicht nur schwer identifizieren, aber für jüngere Leute ist das absolut normal.

Produktdemos und Modenschauen: neue, faszinierende Möglichkeiten

Produktdemos spielen im Marketing eine wichtige Rolle. Auch dieses Thema lässt sich im Metaverse genial umsetzen.

Modeschauen eröffnet das Metaverse faszinierende Möglichkeiten: Nicht nur Modenschauen für physische Kleidung für die physische Welt sind möglich. Sondern gerade auch welche bezogen auf die virtuelle Welt. Weil wir dort natürlich auch sozial kommunizieren wollen und uns dementsprechend ausstatten wollen mit Kleidung, mit Dingen, die wir besitzen.

Chancen in der Lehre und Forschung

Für Lehre und Forschung eröffnet das Metaverse ungeahnte Möglichkeiten …

Schulunterricht 3.0

Wer sagt denn, dass Kinder in 50 Jahren noch in irgendein physisches Gebäude gehen? Dass vor der Klasse ein Lehrer steht und den Kids die Welt erklärt. Vielleicht reffen sich ja alle im Metaversum? Oder machen Exkursionen direkt an den Ort des Geschehens? Wieso gibt es nicht die Möglichkeit, sich den Lehrer und die Lehrveranstaltungen aussuchen zu können?

Hochschulen und Universitäten: Grenzübergreifende Echtzeit-Forschung

Hier sind in einem Metaverse plötzlich gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte über Länder- und Universitätsgrenzen hinweg möglich. Und zwar auch in Echtzeit. Man könnte beispielsweise gemeinsam in einem Metaverse-Labor forschen und arbeiten.

Coaches, Trainer, Berater: Weiterbildung 3.0

Ein weiteres Feld der riesige Chancen und Möglichkeiten: Online Trainings, Weiterbildung und gemeinsame Events.

Das Metaverse: Noch Zukunftsmusik und doch schon real

Bestimmt werden sich im Zusammenhang mit dem Metaverse viele neue Produkte entwickeln, von denen wir jetzt noch gar nichts ahnen. Wer hätte vor 20 Jahren gewusst was Social Media ist oder was ein Smartphone alles möglich macht?

Ein dezentral organisiertes Metaverse kann der gesamten Menschheit gehören. Wir können gespannt sein, was sich da in den nächsten Jahren und Jahrzehnten so entwickelt. Eines ist sicher:

Das ist die neue Entwicklungsstufe des Internets – Web 3.0.

Im Moment sicherlich eher schwer vorstellbar. Aber vor nur wenigen Jahrzehnten kannte man auch nur den Fernseher. Dass ein großer Teil der Weltbevölkerung im Jahr 2022 fast ununterbrochen auf irgendwelche Bildschirme schaut, ja sogar einen in der Hosentasche mit sich rumträgt, das konnte man sich ebenfalls nicht vorstellen.

Und genauso schwer tun wir uns heute, uns eine Zukunft im Metaverse vorzustellen. Vielleicht denkt der eine oder andere „Nee, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen … Wofür sollten wir das denn brauchen?“

Dann denke nochmal an den Anfang des Artikels zurück und an die drei IT-Pioniere … 😉

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Fragen & Antworten 💡

Was ist das Metaverse?

Mark Zuckerberg bezeichnet das Metaverse als das nächste große Ding: „Das Metaverse ist nicht mehr nur Internet auf das man drauf schaut. Man nimmt daran Teil, bewegt sich darin.“
Mit Hilfe von AR und VR können Menschen als Avatare im virtuellen Raum (inter)agieren. Wir „beamen“ oder „teleportieren“ uns quasi in einen digitale Welt. Die ultimative Eigenschaft des Metaversums ist die Dezentralität. Dieses neue virtuelle Universum funktioniert dezentral und jeder kann sich im Prinzip mit jedem in dieser virtuellen Welt vernetzen und sich darin bewegen. Es gibt keine einzelnen großen Plattformen mehr, die alles kontrollieren. Man spricht auch vom Web 3.0.

Was kann man im Metaverse machen?

Im Metaverse sind wir Teil einer echten, digitalen Welt. Darin können wir wirklich leben, wirklich interagieren, wirklich Geschäfte mit anderen Menschen machen etc.
In der Praxis kann das wie folgt aussehen:
– reisen
– Freunde treffen
– Telemedizin
– Livekonzerte
– Meetings mit Kunden und Teams
– Verkauf digitaler Güter
– digitale Produktdemonstrationen
– Unterricht an Schulen und Universitäten
– Weiterbildungen

Wie wird im Metaverse bezahlt?

Schon heute wird in der virtuellen Welt mit Kryptowährungen und NFTs gehandelt. Das wird auch in Zukunft das Zahlungsmittel im Metaverse sein. Damit lassen sich Kleidung, Lebensmittel, Grundstücke, Kunst uvm. erwerben.

Welche Unternehmen nutzen das Metaverse schon heute aktiv?

Im dezentral organisierten Web 3.0 sind heute schon viele namhafte Konzerne unterwegs. Darunter Adidas, Nike, Ralph Lauren, Kaufland, McDonalds. Sie handeln mit ihren Waren oder erwerben eigene Grundstücke etc.

Zuletzt aktualisiert am 9. Juni 2022

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5 Gedanken zu „Was ist das Metaverse? Einfach erklärt + Praxis-Beispiele“

  1. Dezentrale Blockchains mit NFTs sind wie gemacht für das Metaverse, Gaming, Konzerte, Shoppen, Chillen, ich glaube das alles wird in den nächsten Jahren ins Gigantomanische wachsen!

    Ich selbst habe mir ein paar dementsprechende Projekte eingekauft, Decentraland MANA, Sandbox SAND, Ethereum ETH natürlich, ein paar Phantasma SOUL zum darüber streuen, die Blockchain mit ihrer smart NFT Technologie für Gaming könnte einschlagen.

    Was man hingegen kritisch betrachten muss ist der ganze Emissionausstoss hinter den ganzen Serverfarmen, in der Hinsicht muss sicher noch was gemacht werden.

    Antworten
    • Hallo Arnie,
      ja, das Metaverse und alles drum herum wird uns sicher die nächsten Jahre und Jahrzehnte immer mehr begleiten. Super spannend! Mal sehen, wie es sich entwickelt – auch emissionstechnisch …
      Viele Grüße
      Stephanie

      Antworten
  2. Irreführende Überschrift. „Praxis-Beispiele“ habe ich gar nicht gefunden – wie komme ich heute, jetzt, ins Metaversum, was kann ich dort aktuell schon tun??

    Und das Wort „birgen“ gibt es nicht.

    Antworten
    • Schon heute aktuell experimentieren viele Unternehmen mit dem Metaverse. Es gibt z.B. schon Konferenzen, Modenschauen und virtuelle Geschäfte etc. Und in der Computerspiel-Industrie tut sich ebenfalls viel im Bereich Metaverse. Das wird in Zukunft auf jeden Fall sehr spannend werden!

      Antworten
  3. Vielleicht bin ich ja wirklich schon zu alt dafür…
    Ich muss also nicht nur hier in der realen Welt z.B. Kleidung kaufen,
    sondern auch in der fiktiven.
    Für reale Kohle!
    Dann treffe ich mich mit meinen Kindern, die am anderen Ende der Welt wohnen,
    und wir verbringen dann ein paar schöne Stunden miteinander wie im Artikel beschrieben.
    Aber berührt und gespürt habe ich sie trotzdem nicht.
    Wozu also soll das sonst gut sein?
    Only Business?

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