Mentor finden: Wie du garantiert den richtigen Mentor findest

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Ganz egal, was dein Job, dein Karrierelevel oder deine Position ist: Hier erfährst du, warum du dir unbedingt einen Mentor besorgen solltest. Außerdem: Was einen guten Mentor ausmacht und wie du ganz leicht die richtige Person als Mentor für dich finden kannst.

Höre hier die Podcast-Folge zum Thema „Mentor finden“ im Machen! Podcast:

In letzter Zeit höre im immer öfter, dass Menschen aus meinem Bekannten- oder Freundeskreis sich gerne einen Mentor an ihre Seite holen möchte. Die Frage lautet dann in etwa so:

Ich suche für mich eine Art Mentor, der oder die mich beraten kann, wie ich am schnellsten mein Produkt auf die Straße oder meine Karriere nach vorne bringe. Ich suche jemanden, der selbst schon mal gegründet hat, von dessen Erfahrung ich profitieren kann und mit dem ich mich regelmäßig austauschen kann. Fällt dir da wer ein?

Ich finde, das ist eine super Frage. Ich bin selbst großer Fan und Anhänger davon, die richtigen Mentoren an seine Seite zu holen. Ganz egal, ob man Unternehmer, Angestellter, Führungskraft, Student, Azubi oder was auch immer ist!

In meinem E-Book 66 Talente Hacks für Leader habe ich viele Inspirationen und Ideen aufgeführt, wie du Mentoring perfekt für dich nutzen kannst. Momentan kannst du dir das E-Book hier noch für kurze Zeit kostenlos herunterladen!

Was ist ein Mentor?

Unter einem Mentor versteht man allgemein eine erfahrene Person, die ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen an einen Mentee, eine noch unerfahrene Person, weitergibt und ihn begleitet auf seinem beruflichen Weg.

Dabei unterstützt der Mentor seinen Schützling in unterschiedlicher Hinsicht in seiner beruflichen und persönlichen Entwicklung und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Mentor

  • gibt Expertenratschläge, teilt Meinungen und Ideen mit dir.
  • erkennt deine Stärken und Schwächen und hält dir den Spiegel vor.
  • lässt dich von seinem Netzwerk profitieren und eröffnet dir dadurch ggf. Karrieremöglichkeiten.

Einen Mentor finden: Meine persönliche Erfahrung

Zunächst mal: Was ist eigentlich meine eigene Erfahrung mit Mentoren? Warum kann ich dazu überhaupt etwas sagen?

Mein erster wirklicher Mentor, war unser Mentor in unserem Startup Familonet: Dr. Jarg Temme. Von ihm als erfahrenen Unternehmer haben meine beiden Mitgründer und ich sehr stark profitiert. Ganz egal, ob es um Finanzierungsrunden, die Produktentwicklung, Sales oder Marketing ging. Es war stets total wertvoll, regelmäßig den Spiegel vorgehalten zu bekommen und neue Impulse zu erhalten.

Zudem bin ich seit vier Jahren Mitglied meiner Mentoring-Gruppe, genannt Accountability-Group, bei der Entrepreneurs Organisation, einem weltweiten Unternehmer-Netzwerk. Auch hier ist das Prinzip, dass 9 Unternehmer untereinander ihre wertvollen Erfahrungen zu beruflichen und persönlichen Themen teilen und dadurch alle Mitglieder gemeinsam wachsen.

Seit Anfang 2020 organisiere ich eine eigene Mastermind Mentoring-Gruppe , in der momentan neun großartige Gründer, Unternehmer und Selbstständige sich gegenseitig unterstützen, um ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen, voneinander zu profitieren und 2020 ordentlich etwas zu erreichen.

Ich selbst bin Mentor für einige Unternehmer und Startups, zum Beispiel im Rahmen des Founder Institute aus dem Silicon Valley und neuerdings auch im APX Startup Accelerator von Porsche und Axel Springer. Immer wieder kontaktieren Teams und fragen mich nach Mentoring. Ich bin natürlich gerne für junge Gründer da, weil ich mich selbst noch erinnere, wie wir damals bei unserer Gründung von den Ratschlägen erfahrener Unternehmer profitiert haben.

Diese Fragen musst du stellen, um den richtigen Mentor zu finden

Wie gesagt, es ist ganz egal, auf welcher Stufe deiner Karriere du dich gerade befindest – ein Mentor wird dich weiterbringen, dich schneller zu deinen Zielen führen und dir Erfolg bringen! Lass uns gemeinsam dafür sorgen, einen oder mehrere Mentoren für dich zu finden.

Dabei musst du dir zunächst einmal über zwei grundsätzliche Fragen im Klaren sein:

Frage 1: Soll dein Mentor Coach oder Trainer sein?

Ein Mentor ist im Optimalfall eine Person, die das was du erreichen möchtest, bereits erreicht hat. Das kann sowohl für deine persönlichen und privaten oder auch für deine beruflichen Ziele gelten.

Ein Mentor kann ein Coach für dich sein. Dann gibt er dir wenig bis gar kein inhaltliches Feedback zu deinen Herausforderungen, sondern stellt eher Fragen und hält dir den Spiegel vor. Er wird dich so deinen eigenen Weg selbst finden lassen.

Ein Mentor kann aber auch Trainer für dich sein. Das bin ich zum Beispiel eher für meine Mentees. Für Coaching bin ich etwas zu ungeduldig. Ich teile lieber direkt meine Erfahrungen und gebe konkrete Tipps, wie ich die Ziele und Herausforderungen meiner Mentees angehen und lösen würde.

Gehe einmal in dich und frage dich, ob du lieber einen Coach oder einen Trainer als Mentor an deiner Seite haben möchtest.

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Frage 2: Willst du einen oder mehrere Mentoren haben?

Die Frage, ob man einen oder mehrere Mentoren haben sollte, habe ich schon mit vielen erfolgreichen Menschen diskutiert. Fakt ist: Alle solche Menschen haben einen oder mehrere Mentoren.

Die am weitesten vertretene Meinung ist, dass man sich einfach zu jedem Thema, das einen beschäftigt, eine spezielle Person suchen soll, die genau dieses Thema schon einmal erfolgreich gemeistert hat.

Du kannst und solltest sogar durchaus mehrere Mentoren haben!

Schritt für Schritt die richtige Person als Mentor finden

Schritt 1: Umgib dich mit den richtigen Menschen

Fang noch heute an, dich mit genau den Menschen zu umgeben, die jene Dinge bereits erreicht haben, wo du hinwillst. Frei nach dem Sprichwort: Sei immer der dümmste im Raum!

Denn du weißt ja: “Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen man sich am meisten umgibst.

Baue dein Netzwerk konsequent auf und aus. Auch hierzu habe ich dir übrigens viele Tipps und Tricks in meinem E-Book 66 Talente Hacks für Leader gesammelt und aufgeschrieben. Lade es dir hier aktuell noch kostenlos herunter!

Bis du einige potentielle Mentoren in deinem Netzwerk hast, nutze auch erstmal Content, zum Beispiel Podcasts, Artikel, Videos und Online-Kurse von Menschen, die deine Ziele bereits erreicht haben, wenn du sie noch nicht persönlich kennst.

Ich verspreche dir: Mit der Zeit wirst du immer mehr persönlichen Kontakt mit Menschen bekommen, die Mentoren für dich werden können.

Ich weiterer kleiner Trick von mir: Halte deine Augen stets offen, wenn du eine neue Person kennenlernst, ob sie dein Mentor werden könnte. Mache dir eine Liste in deiner Notes App, welche Menschen als deine Mentoren für dich infrage kommen könnten. Verabrede dich regelmäßig mit ihnen zum Kaffee, Mittagessen oder Dinner.

Schritt 2: So machst du sie zu deinen Mentoren

Ich habe früher immer gedacht, ich frage die entsprechende Person ganz einfach direkt, ob sie mein Mentor werden möchte.

Ich habe dann aber gelernt: So geht das leider nicht. Erfolgreiche Personen sind viel beschäftigt und bekommen sehr oft, genau diese Frage zu hören. Selbst, wenn sie es gerne würde, können sie solche direkten Anfragen in der Regel nicht mit “Ja klar!” beantworten.

Die bessere Strategie besteht aus zwei wichtigen Punkten:

  1. Das Mentor-Mentee-Verhältnis muss organisch entstehen.
  2. Es verursacht dem Mentor so wenig Arbeit und Umstände wie möglich.

Dazu möchte ich dir einmal zusammenfassen, was Tim Ferriss dazu in einem seiner Podcasts empfiehlt:

  • Man muss sich einen Mentor organisch und langsam aufbauen.
  • Man sollte niemals direkt nach Mentorship fragen, am besten das Wort Mentor gar nicht nutzen: Dies kann Mentoren abschrecken, weil sie fürchten, dass der Zeitaufwand zu groß wird.
  • Schicke einfach ab und zu, nicht zu oft, ganz konkrete Fragen an die Person, die du gerne als Mentor hättest.
  • Wichtig: Zeige der Person immer ganz genau, was du zur Lösung deiner Frage schon ausprobiert hast. Frage ihn, was seine Empfehlung ist. Denke daran: Du musst die Person stets kontaktieren, ohne Druck zu antworten aufzubauen oder gar eine Deadline zu setzen.

So wird sich dann mit der Zeit, Schritt für Schritt ein Mentor-Mentee-Verhältnis ergeben – ohne dass das Wort Mentor auch nur jemals in den Mund genommen werden muss.

Denke Win-Win: Was bietest du deinem Mentor?

Dieser Punkt ist mir wirklich wichtig. Vergiss bitte ab einem gewissen Punkt nicht, deinen regelmäßigen Mentor an deinem Erfolg zu beteiligen.

Natürlich helfen viele Menschen dir anfangs gerne ohne dafür eine Gegenleitung zu erwarten. Aber grundsätzlich solltest du von Anfang an auch deinen Mentoren etwas zu bieten haben, sodass es eine Win-Win-Situation wird. Schließlich wird dein regelmäßiger Mentor signifikant mitverantwortlich für deinen Erfolg sein.

Wir haben zum Beispiel in unserem Startup Familonet damals unseren Mentor Jarg in Form von Firmenanteilen beteiligt. Er wusste natürlich nicht, ob diese Anteile jemals einen Wert für ihn haben werden – aber die Geste zählt. Und dann war es für ihn selbstverständlich ein schöner Moment, als Familonet von Daimler übernommen wurde…

Interessierst du dich für das Thema Mentoring?

Wenn du mehr zu meinem Mentoring-Programm oder meiner Mastermind Mentoring-Gruppe erfahren möchtest, dann melde dich jederzeit gerne bei mir.

Reverse Mentoring: Digital Native coacht erfahrene Köpfe

Im klassischen Mentoring sind es die erfahrenen Köpfe, die jungen Talenten zur Seite stehen. Beim Reverse Mentoring lernt „Alt“ von „Jung“. Digital Natives stehen hier erfahrenen Führungskräften hilfreich zur Verfügung.

Die geniale Idee dahinter: Auch junge Talente können relevante Informationen an Kollegen weitergeben. In einem Verhältnis auf Augenhöhe wird dabei die Kompetenz in der digitalen Welt gefördert und die Unternehmen werden fit für die Zukunft.

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Zuletzt aktualisiert am 8. September 2021

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1 Gedanke zu „Mentor finden: Wie du garantiert den richtigen Mentor findest“

  1. Hallo ich habe Mein Fernkurs zum geprüften Immobilien Makler absolviert, Und werde am 1. Oktober mein Immobilienbüro eröffnen und würde mich gerne von einem Mentor unterstützen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Süleyman Karakaya

    Antworten

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