Gründen während Corona? 3 Gründe, warum jetzt die beste Zeit ist

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Soll ich mich trauen, während Corona ein Unternehmen zu gründen? Welche Vorteile hat es, während Corona ein Unternehmen zu gründen? Warum kann es sogar besser sein, während Corona ein Unternehmen zu gründen als zu „normalen“ Zeiten? Das erfährst du in diesem Artikel.

Seit mehr als einem Jahr hat uns die Pandemie fest im Griff. Viele Menschen trauen sich nicht, während Corona den Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklich. Dabei kann gerade die Krise die beste Zeit dafür sein.

Gegründet wird immer – auch während Corona

Noch immer ist kein Ende der Pandemie in Sicht. Viele Unternehmen zehren von ihren Reserven oder mussten längst aufgeben. Wer jetzt auf die Idee kommt, ein Unternehmen zu gründen, muss verrückt sein. Oder? Tatsächlich gab es schon immer turbulente Zeiten – und es gab schon immer Gründer, die diese Zeiten für sich zu nutzen wussten:

In den 1920er Jahren, als der Börsencrash am Schwarzen Freitag eine lang anhaltende Finanzkrise auslöste, gewann das noch junge Unternehmen Disney so richtig an Fahrt. 1975 gründete Bill Gates Microsoft – und das, während der Rest der Welt noch damit beschäftigt war, sich von der 1973 ausgebrochenen Ölkrise zu erholen. Airbnb, Uber und Zalando wurden 2008 gegründet, als der US-Bank Lehman Brothers die Luft ausging und die nächste schwere Wirtschaftskrise ihren Anfang nahm.

All diese Unternehmen wussten die Möglichkeiten, die das Gründen in schweren Zeiten mit sich bringt, zu nutzen. Die Pandemie ist die nächste große Herausforderung. Aber auch sie bietet Chancen für alle, die während Corona gründen wollen.

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Die Corona-Krise ist eine Chance für Gründer

Krisen bedeuten vor allem eines: Veränderung. Viele Geschäftsideen zünden erst während einer Krise so richtig, weil sich erst dann ihr volles Potential offenbart. Wo vorher kein Platz für ungewöhnliche Ideen war, rennen Gründer jetzt möglicherweise offene Türen ein. Außerdem liegen die Hürden für einen Einstieg in die Unternehmenswelt oft niedriger als zu normalen Zeiten. Diese 3 Vorteile sprechen dafür, während Corona zu gründen: 

Gründen während Corona – Vorteil 1: Weniger Konkurrenz und weniger Kosten

Viele Unternehmen wird es nach Corona nicht mehr geben. Das ist für die Betroffenen natürlich schlimm – für neue Unternehmen wird dadurch allerdings wieder mehr Raum geschaffen. Die Krise sorgt für eine Marktbereinigung. Unternehmen, die ihre Märkte durch Dumping-Preise oder falsche Versprechungen kaputt machen, wird es nicht mehr geben.

Dadurch nimmt die Konkurrenz für Gründer nicht nur ab; sie haben auch die Möglichkeit, aus den Fehlern der anderen zu lernen, sich besser zu positionieren und möglicherweise sogar eine ganz eigene Nische zu finden, die nur sie besetzen. 

Gleichzeitig können in schwierigen Zeiten Kostenfaktoren positiv beeinflusst werden: Fähige Mitarbeiter, Immobilien oder Rohstoffe, die für die Herstellung eines Produktes benötigt werden, sind billiger, wenn sie nicht so stark nachgefragt werden. Viele Portale laufen über vor Dingen, die für eine Unternehmensgründung nützlich sind – egal ob es sich dabei um den leistungsstarken Rechner oder den rückenschonenden Bürostuhl handelt. Positiver Nebeneffekt:

Der Kauf eines solchen Produktes kann genau das Investment sein, das dem Verkäufer durch die Krise hilft. 

Gründen während Corona – Vorteil 2: Beratungen und Fördermittel

Der Traum vom eigenen Unternehmen liegt im Trend. Fernsehshows oder Erfolgsgeschichten in den sozialen Medien sind der Grund dafür, dass Gründen in aller Munde ist. Auch von Unternehmen, die aus der Corona-Krise heraus gestartet sind, gibt es viele mutmachende Beispiele:

Vom Tüftler, der seine Idee aus dem Wohnzimmer heraus zu Geld gemacht hat und sich vor Aufträgen nicht mehr retten kann. Oder vom Gründer, der aus der Arbeitslosigkeit gestartet ist und jetzt 20 Mitarbeiter hat. Dank der großen Aufmerksamkeit für das Gründen ist die Anzahl an staatlichen und privaten Beratungen und Fördermitteln gewachsen. 

Eine Möglichkeit, während Corona zu gründen, ist, eine vom Staat geförderte Gründungsberatung in Anspruch zu nehmen. Dabei zahlt der Gründer nur einen Teil der Kosten, bekommt aber einen komplett ausgearbeiteten Businessplan sowie einen Berater, der dem frisch gegründeten Unternehmen zur Seite steht.

Das Ganze lohnt sich doppelt:

Verschiedene Studien belegen, dass die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten die Erfolgschancen einer Gründung erhöht. Außerdem ist es leichter, Banken und Investoren vom eigenen Vorhaben zu überzeugen. 

Gründen während Corona – Vorteil 3: Viel Raum für neue Ideen

Corona ist ein guter Nährboden für neue Ideen. In Krisen werden viele Änderungen angestoßen, weil sich ihre Notwendigkeit noch deutlicher zeigt als sonst. Wer jetzt Lösungen anbietet, kann nur gewinnen – und das gilt ganz besonders für Branchen in denen es Nachholbedarf gibt. Die Pandemie hat zum Beispiel einmal mehr bestätigt, dass in Sachen Digitalisierung noch viel Luft nach oben ist. (Lies hierzu auch: Digitalisierung der Teamorganisation: Der Remote-Schock beflügelt)

Baut die eigene Geschäftsidee also auf einem Produkt oder einer Dienstleistung rund um die Digitalisierung auf, ist Corona erst recht der beste Zeitpunkt zum Gründen. Bei aller Euphorie dürfen Gründer aber eine Sache nicht vergessen: Um dauerhaften bestehen zu können, muss ihr Geschäftsmodell auch nach der Krise noch funktionieren. Ist das der Fall, sollten sie die Gunst der Stunde nutzen und ihr Unternehmen während Corona gründen.

Zur Autorin: Ann-Kathrin Gräfe

Gründen während Corona: Ann-Kathrin Gräfe gibt 3 Tipps im Machen! Magazin
Ann-Kathrin Gräfe von dotBERLIN

Ann-Kathrin Gräfe arbeitet für dotBERLIN, die Betreiberin der Top-Level-Domain .berlin. 2005, als dotBERLIN gegründet wurde, stand total in den Sternen, ob die Idee einer Domain-Endung für eine Stadt funktionieren kann – denn Vergleichbares gab es damals noch nicht. Aber der Mut hat sich gelohnt: Mehr als 50.000 Domains mit der Endung .berlin sind derzeit registriert.

Zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2021

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